Israel

Weihnachten geht mir auf die Nerven. Tut mir leid, aber so ist nun mal. Besonders, da ich mitten in der Altstadt wohne und in der Vorweihnachtszeit von Schweizern fast tot getrampelt werde. Deswegen habe ich mir dieses Jahr selbst ein besonderes Geschenk gemacht: Weihnachten in Israel – denn dort blieb mir der ganze Zinnober erspart 😉 Und Tel Aviv stand schon lange auf meinem Wunschzettel.

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Gebucht habe ich bei Diesenhaus Ran, da ich wenig Bedarf bzw. noch weniger Zeit hatte, die Reise komplett selbst auf die Beine zu stellen und mich generell gerne an das Motto „Fragen Sie jemanden, der Bescheid weiß“ halte. Nur die FlĂŒge habe ich selbst gebucht. Es war eine gute Wahl, denn tatsĂ€chlich lief alles problemlos – Transfer, Hotel, TagesausflĂŒge. Diesenhaus Ran hat perfekt abgeliefert. Aber von vorne:

Am 22. Dezember landeten wir nach einem angenehmen Flug mit El Al fĂŒr 300€/Nase in Tel Aviv und wurden von einem Reiseleiter mit Schild begrĂŒĂŸt. In einem Kleinbus ging es zĂŒgig ins Hotel, das Grand Beach, das strandnah liegt (wir bekamen im 12. Stock sogar den Meeresblick) und ansonsten einfach ein gutes Mittelklassehotel war. Der Pool war leider geschlossen, dafĂŒr hat mir das FrĂŒhstĂŒck jeden Tag viel Freude bereitet, da es eher einheimisch als kontinental war und ich so in den Genuss israelischer KĂŒche kam, die mich schwer begeistert hat!

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FĂŒr den ersten „richtigen“ Tag hat ich eine kostenlose Tour durch Old Yaffa gebucht. Wir beschlossen, ĂŒber die Strandpromenade zum Meeting Point zu wandern und wurden mit strahlendem Sonnenschein und einem genialen Blick auf die Skyline belohnt.

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Old Yaffa ist nicht nur ausgesprochen pittoresk, sondern vor allem historisch interessant und trotz der unzĂ€hligen Stufen bin ich froh, dass wir die gefĂŒhrte Tour mitgemacht haben. Am Nachmittag fing dann auch der Sabbat an, was bedeutete, dass keine Busse mehr fuhren – und es im Hotel einige originelle Änderungen gab, wie z. B. den „Shabbat Elevator“, einen Aufzug, der automatisch hoch und runter fuhr und in jedem Stockwerk hielt.

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Am nĂ€chsten Tag war dann auch schon Weihnachten und beim FrĂŒhstĂŒcksbĂŒffet vermisste ich zwei Dinge – die Kaffeemaschine und die Orangenpresse (Sabbat!). Und meinen Schlaf, denn damit begannen die TagesausflĂŒge, die jeweils um 7:20 Uhr losgingen.

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Wir bekamen alle biblischen Höhepunkte von Nazareth, See Genezareth, Jerusalem, sĂ€mtlichen WirkungsstĂ€tten von Jesus bis hin zu SehenswĂŒrdigkeiten wie Massada und dem Toten Meer gezeigt und auch hier muss ich wieder sagen: Es war alles tiptop organisiert. Leider waren wir nur einen Tag in Jerusalem, was definitiv zu wenig war – ich hĂ€tte mich dort gerne noch lĂ€nger umgesehen.

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Aber auch Tel Aviv hatte jede Menge zu bieten, zum Beispiel das ausgezeichnete Museum of Art und das wunderbare Nachtleben 😉 Die Tage vergingen tatsĂ€chlich wie im Flug und ich glaube, ich habe mich ein bisschen in Israel verliebt. Was ĂŒbrigens die Sicherheit angeht – ich habe mich zu keinem Moment unwohl oder bedroht gefĂŒhlt, ganz im Gegenteil, Tel Aviv war sehr entspannt und bewaffnete Securities habe ich so gut wie nie zu sehen bekommen.

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Alles in allem war es ein gelungener Urlaub und ich komme bestimmt wieder.

 

About the author: Piri

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